Worum es geht: Was erforschen Wissenschaftler*innen eigentlich, wenn sie die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen erforschen? Wie kommen sie auf ihre Forschungsfragen, wie zu ihren Ergebnissen? Was versteht die Wissenschaft unter dem Leitbegriff „Teilhabe“? Und warum diskutieren Wissenschaftler*innen und andere Akteure so über Teilhabe? Wie sieht ein Experte in eigener Sache Teilhabe und Teilhabeforschung? Was bedeutet für ihn partizipative Forschung? Zeit und Ort: Der Workshop findet am 24. Januar 2020 von 10.30 – 15.30 Uhr in Berlin statt. Veranstaltungsort ist der Sozialverband Deutschland, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin, 5. OG (barrierefrei). Referent*innen: Dr. Katrin Grüber (Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft) […]

In diesem Projekt wurden behinderte Menschen über den Zeitraum von 2 Jahren (2000-2002) umfassend in allen Bereichen geschult, die mit der Verbesserung des Tourismus für behinderte Menschen zusammenhängen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit und der Aktion Mensch finanziert. Die Weiterbildung wurde von 2002 – 2003 ein zweites Mal durchgeführt.

Dieses Projekt erforschte drei Jahre lang (1999- 2002) die Situation behinderter Frauen, stellte bundesweit Angebote von/für Frauen mit Behinderung zusammen und betrieb Öffentlichkeitsarbeit. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert. Angegliedert an die bundesorganisationsstelle war ein zusätzliches Rechtsprojekt. Dieses erforschte in einer Studie über zwei Jahre (2000/2002) Rechtsbereiche, in denen Frauen mit Behinderung benachteiligt werden. Ausserdem wurden das Plakat und die Broschüre „Mit mir nicht“ für behinderte Frauen zum Beschäftigtenschutzgesetz erstellt. Beide Produkte sind erhältlich beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter der Servicenummer 01801/907050.

Hier finden Sie aktuelle Informationen über barrierefreie touristische Angebote – Sie können aber auch selbst neue Informationen auf die Seite einstellen, um andere Interessierte zu informieren.

50 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die selber mit einer Behinderung leben, erzählen aus ihrem Leben und zeichnen so die Geschichte der Selbstbestimmt Leben Bewegung seit den 1950-er Jahren nach. Das Projekt: Mein Leben, Meine Geschichte(n), Meine Selbstbestimmung – Zeitzeugen mit Behinderung erzählen – möchte die persönlichen und politischen Meilensteine der Behindertenbewegung aufzeichnen und so für kommende Generationen lebendig erhalten.Gemeinsam mit den Behindertenbeauftragten in Bund, Ländern und Kommunen, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Zeitzeugenportal „Das Gedächtnis der Nation“ u.a. will bifos e.V. eine geschichtliche Leerstelle mit diesem Projekt füllen.Wir denken, dass sich diese Zeitzeugeninterviews ausgezeichnet für einen Prozess der Bewusstseinsbildung

Zeitzeugen-Projekt: Mein Leben. Meine Geschichte. Meine Selbstbestimmung.Weiterlesen

(Beratung von Betroffenen für Betroffene). In dieser ca. einjährigen Weiterbildung werden 15 behinderte Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen zu BeraterInnen für Behinderte weitergebildet.

Peer Counseling ist eine Beratungsmethode, die sich bevorzugt in der Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen durchgesetzt hat.Grundidee ist, dass behinderte BeraterInnen behinderte Ratsuchende besser unterstützen können, weil sie ein Rollenvorbild bzw. Rollenmodell darstellen.In der Anwendung dieser Beratungsmethode hat sich gezeigt, dass Problemlösungen gut entwickelt werden. Darüber hinaus werden Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit gestärkt. Die Wahrnehmung als Rollenmodell wirkt sich motivierend auf die Bewältigung der eigenen Probleme aus. Im Kontakt mit behinderten BeraterInnen wird es möglich, den Umgang mit der eigenen Behinderung intensiv und kritisch zu reflektieren. Persönliche Problemlagen können im Zusammenspiel mit kulturell-gesellschaftlichen und unter den aktuell-politischen Gegebenheiten betrachtet werden. Bifos

Angebot für Einführungskurse „Peer Counseling“ bei Ihnen vor Ort.Weiterlesen

Der Grundsatz „Nichts über uns ohne uns“ soll auch in der Wissenschaft eingelöst werden können. Gerade die Teilhabeforschung beschäftigt sich intensiv mit der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen, mit dem Ziel diese zu verbessern und einen gesellschaftlichen Wandel zur Inklusion herbeizuführen.Menschen mit Behinderungen dürfen nicht zu beforschendes Objekt bleiben, sondern müssen selbst als Akteure des Forschungsprozesses auftreten können.Für eine funktionierende und wirksame Partizipation an Themen der Teilhabeforschung ist ein Grundverständnis wissenschaftlicher Begriffe und Methoden erforderlich. Denn wir stellen uns die Frage, was behinderte Menschen eigentlich wissen und können müssen, wenn sie die Forderung nach Partizipation selbstbestimmt und kompetent erfüllen möchten.Deshalb

An Wissenschaft und Forschung teilhaben, informieren, qualifizieren, beteiligenWeiterlesen

In diesen Corona-Zeiten mussten auch wir leider unser Sommercamp 2020, das vom 3. bis 8. August 2020 in Duderstadt stattfinden sollte, absagen. Schade, denn das diesjährige Sommercamp war bereits Ende Dezember 2019 fast ausgebucht. „Geht nicht, gibt es (in diesem Fall) nicht!“ – also haben wir uns im April kurzerhand entschieden, ein ‚anderes Sommercamp‘ auf die Beine und Räder zu stellen. Dank der Unterstützung der Aktion Mensch gibt es das ‚andere Sommercamp‘ jetzt tatsächlich: am 5. Juni war die offizielle Eröffnung. Bis zum 8. August bieten wir allen ursprünglich Angemeldeten ein vielfältiges Angebot. Wer gerne einmal beim ‚anderen Sommercamp‘ vorbei schauen

Sommercamp 2020Weiterlesen

Das Projekt lief von September 2014 bis Ende Juni 2018 und wurde aus den Mitteln des Bundesausgleichsfonds beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert.Infos unter: www.karriereplanung-inklusive.de