Einführung in Persönliche Zukunftsplanung – die Ideen kennen lernen und (Mini-) Methoden ausprobieren

Wir sind ausgebucht! Leider ist eine Anmeldung derzeit somit nicht mehr möglich. Bei Interesse am Seminar senden Sie uns jedoch gerne eine E-Mail, da wir eventuell bei entsprechender Nachfrage einen neuen Durchgang planen können.

Eine praxis-nahe Fortbildung für Berater*innen
Online über Zoom

07., 8. und 09. Juni 2021 sowie 5. . Juli 2021
9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr

Darum geht es uns:

Beratungsanliegen sind vielfältig. Ratsuchende befinden sich häufig in einer herausfordernden Lebenssituation, stoßen mitunter mit ihren Bedürfnissen und Vorstellungen an die Grenzen des etablierten Systems, möchten Zukunftsideen und neue Perspektiven entwickeln oder sich auf die Teilhabeplanung im Sinne des BTHG vorbetreiten. Möglicher Weise wünschen Sie sich als Berater*in in solchen oder ähnlichen Situationen neue Ideen und hilfreiches „Handwerkszeug“ für Ihre Beratungsarbeit. Dann sind Sie herzlich willkommen bei dieser Einführungs-Fortbildung zu Persönlicher Zukunftsplanung!

Der Ansatz der Persönlichen Zukunftsplanung bietet vielfältige methodische Möglichkeiten, um Veränderungen im Leben einer Person oder einer Gruppe (z.B. Familie) zu planen und Unterstützung für diesen Prozess zu organisieren. Bei Persönlicher Zukunftsplanung geht es darum, Menschen zu stärken ihr Leben so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen – verbunden mit der Frage, welche Rolle(n) eine Person in der Gesellschaft einnehmen möchte. So eignet sich der Ansatz insbesondere, um Menschen in Übergangssituationen (Wechsel von der Schule ins Berufsleben, Auszug aus dem Elternhaus oder Umzug in eine selbstbestimmtere Wohnform, nahender Ruhestand…) kreativ zu unterstützen. Ebenso können Elemente aus der Persönlichen Zukunftsplanung hilfreich sein, um die Bedarfsermittlung zu erleichtern und die Teilhabeplanung im Sinne des BTHG vorzubereiten und personen-zentriert zu gestalten.

Ziel des Seminars:

In dieser Online-Fortbildung lernen Sie die Grundlagen des Konzepts der Persönlichen Zukunftsplanung kennen und können kreative Methoden für Ihre Beratungs-Praxis ausprobieren. Die Fortbildung ist sehr praxisorientiert konzipiert. Sie werden…

  • … sich mit der Haltung des personen-zentrierten Ansatzes auseinandersetzen
  • … in die Ideen, das Prozess-Verständnis und die Methoden Persönlicher Zukunftsplanung „hinein schnuppern“
  • … durch praktische Beispiele eine Vorstellung von Planungs-Prozessen und dem damit verbundenen Potential entwickeln
  • … verschiedene alltagstaugliche, kreative (Mini-)Methoden für Ihre Beratungspraxis kennenlernen und erproben
  • … Gelegenheit haben, Umsetzungsfragen aus Ihren Beratungskontexten zu erörtern
  • … der Frage nachgehen, welche Rolle Persönliche Zukunftsplanung im Rahmen der Bedarfsermittlung bei der Teilhabe-/Gesamtplanung (BTHG) spielen kann
  • … erfahren, wie Sie Ratsuchende dabei unterstützen können, Zugang zu moderierten Zukunftsplanungs-Prozessen zu bekommen

Theoretische Impulse wechseln sich ab mit praktischen, erfahrungsorientierten Übungen in Einzel- und Kleingruppensequenzen sowie Austausch in Kleingruppen oder im Plenum. Der Großteil der Fortbildung findet Anfang Juni statt. Ergänzend erhalten Sie Materialien, die Sie in Ihrer praktischen Arbeit ausprobieren und nutzen können. Der Fortbildungstag im Juli dient zum Austausch und zur Reflexion Ihrer ersten praktischen Erfahrungen.

Zielgruppe:

Berater und Beraterinnen, die haupt- oder ehrenamtlich Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen beraten wollen.

Referent*innen:

Wiebke Kühl und Susanne Göbel vom Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung https://www.persoenliche-zukunftsplanung.eu

Kosten:

Die Seminarkosten betragen 400,00 €.

Eine Anmeldung ist bis 12.05.2021 erforderlich Zahlung bis 15.05.2021

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Nach Überweisung des Betrages auf unten angegebene Kontoverbindung mit dem Betreff „Seminar  -Zukunftsplanung  2021“ erfolgt die verbindliche Anmeldung.

Die behinderungsbedingten Aufwendungen (Gebärdensprachdolmetschung, Schriftdolmetschung) für die Teilnahme am Onlineseminar können beim zuständigen Integrationsamt beantragt werden. Im Rahmen einer individuellen Beantragung beim Integrationsamt können ggf. auch die Teilnahmegebühren bezuschusst werden, wenn keine andere Stelle die Kosten tragen kann.

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